Schreibtisch mit Versicherungsunterlagen
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Schritt 4: Versicherungen

Versicherungen sind kein spannendes Thema, aber sie sind für eine Weltreise unverzichtbar. Wenn du im Ausland krank wirst oder einen Unfall hast, können die Kosten ohne die richtige Absicherung schnell in die Zehntausende gehen.

Die Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Das ist die wichtigste Versicherung für deine Reise. Deine normale gesetzliche oder private Krankenversicherung in Deutschland deckt Reisen außerhalb Europas (und oft auch längere Aufenthalte innerhalb Europas) nicht ab.
Eine normale Reisekrankenversicherung, die oft bei Kreditkarten dabei ist, reicht nicht aus. Diese gilt meistens nur für Urlaube bis zu 6 oder 8 Wochen. Für eine Weltreise brauchst du eine spezielle Langzeit-Auslandskrankenversicherung.

Worauf du achten solltest:

  • Dauer: Die Versicherung muss für den gesamten Zeitraum deiner Reise gelten.
  • USA & Kanada: Wenn du in diese Länder reist, ist die Prämie deutlich teurer. Du kannst diese Länder oft einzeln dazuwählen oder weglassen.
  • Rücktransport: Achte darauf, dass ein „medizinisch sinnvoller“ Rücktransport nach Deutschland enthalten ist.
  • Selbstbeteiligung: Es gibt Tarife mit und ohne Selbstbeteiligung. Ohne ist meistens entspannter, kostet aber monatlich etwas mehr.

Beliebte Anbieter unter Backpackern sind die HanseMerkur, World Nomads oder Young Travelers. Vergleiche einfach die Preise für deinen Zeitraum. Ich habe mich damals und aktuell für die Young Travelers Versicherung entschieden und auch einen ausführlichen Beitrag dazu verfasst, den du hier findest:

Auslandskrankenversicherung für Weltreise & Backpacker

Was passiert mit der Krankenkasse in Deutschland?

Wenn du dich in Deutschland abmeldest oder deinen Job kündigst, musst du dich bei deiner gesetzlichen Krankenkasse melden.

Du hast zwei Möglichkeiten:

  1. Kündigen: Wenn du keine Wohnung mehr hast und dich beim Bürgeramt abmeldest, kannst du die Krankenkasse komplett kündigen. Du sparst dir die monatlichen Beiträge.
  2. Anwartschaft: Du zahlst einen kleinen monatlichen Betrag (ca. 40 bis 60 Euro), um dein Mitgliedschaftsverhältnis „einzufrieren“. Das ist sinnvoll, wenn du eine private Zusatzversicherung hast, die du behalten willst, oder wenn du sichergehen willst, nach der Rückkehr sofort wieder genau denselben Status zu haben.

In der Regel bist du bei deiner Rückkehr nach Deutschland aber ohnehin wieder pflichtversichert, sobald du dich arbeitslos meldest oder einen neuen Job anfängst.

Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung kann auf Reisen auch von Vorteil sein ist meiner Meinung nach aber kein Muss. Sie springt ein, wenn du versehentlich das Eigentum anderer beschädigst (zum Beispiel im Hostel etwas kaputt machst). Prüfe vor der Abreise, ob deine aktuelle Versicherung auch für längere Auslandsaufenthalte weltweit gilt. Viele Tarife decken das bis zu ein oder zwei Jahre ab.

Welche Versicherungen du meistens nicht brauchst

Es gibt viele Zusatzpakete, die oft teuer und unnötig sind:

  • Reisegepäckversicherung: Die Bedingungen sind oft so streng, dass die Versicherung bei Diebstahl fast nie zahlt (zum Beispiel wenn du den Rucksack nur kurz aus den Augen gelassen hast). Spar dir das Geld lieber als Puffer auf deinem Konto.
  • Reiserücktrittsversicherung: Lohnt sich meistens nur, wenn du sehr teure Flüge oder Touren weit im Voraus buchst. Wenn du flexibel reist und erst kurz vorher buchst, brauchst du sie nicht.

Kümmer dich frühzeitig um die Auslandskrankenversicherung, da du die Bestätigung oft schon für Visumanträge brauchst.

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Auslandskrankenversicherung für Weltreise & Backpacker

Ohne Auslandskrankenversicherung würde ich keine längere Reise machen, egal ob Weltreise, Work & Travel oder Backpacking. Ein gebrochener Arm, eine OP oder ein Rückflug nach Hause kann sonst richtig teuer werden. Die Young Travellers Versicherung ist eine der bekanntesten Lösungen für Langzeitreisen und hat sich bei mir und vielen anderen Backpackern bewährt.

Indische Kuh vor einem TempelWeltreise

Packliste Weltreise

Eine Weltreise packen ist eine eigene Herausforderung. Du brauchst Sachen für verschiedene Klimazonen und lange Zeiträume, hast aber trotzdem nur einen Rucksack. Das Gute: Nach ein paar Wochen merkst du, was du wirklich brauchst. Alles andere kannst du unterwegs kaufen, verschenken oder nach Hause schicken. Hier ist meine Liste, die sich auf mehreren Monaten Reise bewährt hat.

Kalksteinfelsen in der Krabi Provinz ThailandAsien

Thailand

Thailand ist das beliebteste Reiseziel in Südostasien und für viele der erste Kontakt mit der Region. Das hat gute Gründe: Das Land ist einfach zu bereisen, günstig, sicher und hat eine Infrastruktur, die auf Reisende eingestellt ist. Busse, Züge, Inlandsflüge und Fähren bringen dich fast überall hin und in den meisten touristischen Orten kommst du mit Englisch gut durch. Die meisten lieben Thailand wegen seinen wunderschönen Inseln (auch zu Recht), dabei hat das Land weitaus mehr zu bieten als nur Strandurlaub. Im Norden warten Berge, Dschungel, Hot Springs und Städte wie Chiang Mai, Chiang Dao oder Pai auf dich. Bangkok dagegen ist eine der spannendsten Städte in ganz Asien, wenn es ums Essen geht. Und die Inseln im Süden, ob Koh Phangan, Koh Lanta oder Koh Chang, sind so unterschiedlich, dass für jeden etwas dabei ist. Ob du zwei Wochen am Strand planst, einen Monat durchs Land reist oder Thailand als Startpunkt für eine längere Südostasien-Reise nutzt: Hier findest du alles, was du wissen musst.