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Reisetipps, Packlisten und Inspiration für dein nächstes Abenteuer
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Schön, dass du hier bist! Ich teile meine Reiseerfahrungen und praktische Tipps für dein nächstes Abenteuer. Von detaillierten Packlisten über Budgetplanung bis hin zu persönlichen Reiseberichten — hier findest du alles, was du brauchst.
Beliebte Reiseziele
ZentralamerikaMexiko
Mexiko ist riesig, bunt und voller Gegensätze. Von den Stränden der Karibik über die Kolonialstädte im Hochland bis zu den Maya-Ruinen im Dschungel. Das Land bietet Abwechslung wie kaum ein anderes. Die Menschen sind außerdem total herzlich, das Essen ist legendär und Reisen ist einfacher, als viele denken. Highlights sind die Halbinsel Yucatan mit ihren Stränden und Cenoten, die Metropole Mexiko-Stadt, die bunte Stadt Oaxaca mit dem leckersten Essen und die Pazifikküste rund um Puerto Escondido. Wer offen ist und sich auf das Land einlässt, wird mit unvergesslichen Erlebnissen belohnt. Das Land hat tatsächlich so viel zu bieten, dass ich direkt mehrere Monate dort verbracht habe und euch so jetzt meine besten Tipps für eure Mexiko-Reise geben kann.
AsienThailand
Thailand ist das beliebteste Reiseziel in Südostasien und für viele der erste Kontakt mit der Region. Das hat gute Gründe: Das Land ist einfach zu bereisen, günstig, sicher und hat eine Infrastruktur, die auf Reisende eingestellt ist. Busse, Züge, Inlandsflüge und Fähren bringen dich fast überall hin und in den meisten touristischen Orten kommst du mit Englisch gut durch. Die meisten lieben Thailand wegen seinen wunderschönen Inseln (auch zu Recht), dabei hat das Land weitaus mehr zu bieten als nur Strandurlaub. Im Norden warten Berge, Dschungel, Hot Springs und Städte wie Chiang Mai, Chiang Dao oder Pai auf dich. Bangkok dagegen ist eine der spannendsten Städte in ganz Asien, wenn es ums Essen geht. Und die Inseln im Süden, ob Koh Phangan, Koh Lanta oder Koh Chang, sind so unterschiedlich, dass für jeden etwas dabei ist. Ob du zwei Wochen am Strand planst, einen Monat durchs Land reist oder Thailand als Startpunkt für eine längere Südostasien-Reise nutzt: Hier findest du alles, was du wissen musst.
AsienVietnam
Vietnam gehört zu den Ländern, die ich am meisten empfehlen kann. Nicht wegen einem bestimmten Highlight, sondern wegen der Summe aus allem. Köstlicher Kaffee am Morgen für 50 Cent, Rollerfahrten durch Reisfelder und das Essen, das überall richtig gut ist. Eventuell sogar das beste Essen der Welt. Dazu kommt, dass es einfach authentisch ist. Du siehst an jeder Ecke eine Omi mit Reishut, die ihre selbstgekochten Gerichte verkauft oder den Rollerfahrer mit 3 Kindern plus Hund auf dem Gepäckträger und einem 20 Liter Wasserkanister vorne drauf. Geographisch zieht sich das Land über 1.600 Kilometer von Nord nach Süd. Im Norden findest du Berge, Reisterrassen, die Halong Bucht mit ihren Kalksteinfelsen und das alte Hanoi. In der Mitte liegen das wunderschöne Hoi An, die Kaiserstadt Hue und der Hai Van Pass. Im Süden ist Ho Chi Minh City, das grüne Mekong Delta und die Insel Phu Quoc. Die Vielfalt ist also sehr groß und trotzdem ist das Land einfach zu bereisen. Entweder fährst du von Norden nach Süden oder halt umgekehrt. Easy oder? Vietnam ist unglaublich günstig, gut angebunden und hat eine Backpacker-Infrastruktur, die kaum Wünsche offen lässt. Nachtzüge, Sleeper-Busse und günstige Inlandsfluege machen es leicht, das ganze Land in drei bis vier Wochen zu sehen.
Reisetipps

Günstige Flüge finden
Günstige Flüge zu finden ist manchmal wie ein kleines Spiel. Mit ein paar Tricks und etwas Geduld kannst du aber richtig sparen. Ich zeige dir, wie ich vorgehe – und was sich auf meinen Reisen bewährt hat.

Auslandskrankenversicherung für Weltreise & Backpacker
Ohne Auslandskrankenversicherung würde ich keine längere Reise machen, egal ob Weltreise, Work & Travel oder Backpacking. Ein gebrochener Arm, eine OP oder ein Rückflug nach Hause kann sonst richtig teuer werden. Die Young Travellers Versicherung ist eine der bekanntesten Lösungen für Langzeitreisen und hat sich bei mir und vielen anderen Backpackern bewährt.

Die besten Apps für Reisen
Mit den richtigen Apps auf dem Handy wird Reisen viel entspannter, günstiger und sicherer. Hier findest du die wichtigsten Apps für Transport, Navigation, Kostenkontrolle, Übersetzung und vieles mehr. Ohne diese Apps wäre ich in den letzten 5 Jahren auf meiner Weltreise aufgeschmissen gewesen.
Packlisten
BackpackingPackliste Backpacking Südostasien
Du planst deine erste Backpacking-Tour durch Südostasien und fragst dich, was du alles einpacken sollst? Weniger ist hier wirklich mehr. Das Klima ist
BackpackingPackliste Backpacking Zentralamerika
Zentralamerika ist ein Paradies für Abenteurer, aber packtechnisch ein bisschen anspruchsvoller als Südostasien. Die wichtigste Regel: Schichten (Zwie
RoadtripPackliste USA
Die USA bieten eine riesige Vielfalt! Von heißen Wüsten über kalte Gebirge bis hin zu riesen Städten. Die richtige Packliste hilft dir, flexibel zu bl
Weltreise planen

Schritt 1: Der grobe Plan
Du hast dich entschieden: Du willst die Welt sehen. Das ist der wichtigste Moment, denn ab jetzt wird aus dem „irgendwann“ ein konkretes Ziel. Damit aus dem Plan auch wirklich eine Reise wird, musst du dir über ein paar Grundlagen klar werden. Du musst am Anfang noch nicht wissen, in welchem Hotel du in drei Monaten schläfst. Es reicht, wenn du die Richtung kennst. Wie lange willst du weg? Die Dauer deiner Reise hängt oft von deinem Budget oder deinem Job ab. Ein halbes Jahr ist ein guter Zeitraum, um einen Kontinent wie Südostasien intensiv zu erleben. Wenn du ein ganzes Jahr einplanst, hast du genug Zeit für zwei bis drei große Regionen. Überleg dir auch, wie viel du zwischendurch verarbeiten kannst. Nach sechs Monaten ständigem Ortswechsel brauchen viele Reisende eine Pause. Es ist völlig okay, dann mal zwei Wochen an einem Ort zu bleiben und nichts zu tun. Wohin soll die Reise gehen? Die Auswahl ist groß und am Anfang willst du wahrscheinlich alles sehen. Setz dich hin und schreib eine Liste mit allen Ländern, die dich interessieren. Danach sortierst du sie nach Priorität. Hier sind drei Regionen, die sich gut für den Start eignen: Südostasien (Thailand, Vietnam, Indonesien): Das ist ein klassisches Gebiet für den Anfang. Es ist günstig, das Essen ist gut und du triffst überall andere Reisende. Die Infrastruktur mit Bussen und Zügen macht das Vorankommen einfach. Mittel- und Südamerika (Mexiko, Kolumbien, Peru): Ideal für Natur und Wandern. Hier ist es hilfreich, wenn du ein paar Brocken Spanisch sprichst. Die Kosten sind etwas höher als in Asien, aber im Vergleich zu Europa immer noch niedrig. Ozeanien (Australien, Neuseeland): Perfekt für einen Roadtrip im Campervan. Hier ist es allerdings teuer. Viele Reisende nutzen hier ein Working-Holiday-Visum, um zwischendurch Geld zu verdienen. Das Wetter und die Reisezeit Ein häufiger Fehler ist es, die Regenzeit zu ignorieren. Es regnet zwar selten den ganzen Tag, aber drei Wochen grauer Himmel in Vietnam oder ein Hurrikan in der Karibik machen wenig Spaß. Schau dir für deine Wunschländer Klimatabellen an. Notiere dir, wann die beste Reisezeit ist und versuche, deine Route so zu legen, dass du dem guten Wetter folgst. So musst du auch weniger dicke Kleidung mitschleppen. Slow Travel statt Stress Versuch nicht, in sechs Monaten 20 Länder abzuhaken. Du verbringst sonst die Hälfte deiner Zeit in Bussen oder an Flughäfen. Das ist anstrengend und kostet unnötig Geld. Wir empfehlen, mindestens drei bis vier Wochen pro Land einzuplanen. So hast du Zeit, auch mal abseits der bekannten Routen zu schauen und die Orte wirklich kennenzulernen. Tools für die Planung Du brauchst keine komplizierte Software, um deine Route zu planen. Diese einfachen Mittel helfen dir: Google Maps: Markiere Orte, die du sehen willst, mit Pins. So siehst du, wo die Wege kurz sind. Excel oder Google Sheets: Erstelle eine Tabelle mit den Monaten und den geplanten Ländern. So siehst du, ob der Zeitplan aufgeht. Reiseblogs: Schau dir Routen von anderen an. Das hilft, um ein Gefühl für Distanzen und Kosten vor Ort zu bekommen. Sobald die grobe Route steht, bekommt das Projekt ein Gesicht. Im nächsten Schritt schauen wir uns an, wie viel Geld du für diesen Plan wirklich brauchst.

Schritt 2: Kosten und Budget
Die Frage nach den Kosten ist meistens die erste, die kommt. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wohin du gehst und wie du reist. In Südostasien kommst du mit viel weniger Geld aus als in Australien oder den USA. Trotzdem gibt es ein paar Richtwerte, mit denen du planen kannst. Was kostet die Weltreise pro Monat? Für eine Reise im „Backpacker-Stil“ (Hostels, lokales Essen, Busse statt Inlandsflüge) kannst du mit folgenden monatlichen Budgets pro Person rechnen: Die Kosten vor der Reise Bevor du überhaupt im Flugzeug sitzt, gibst du bereits Geld aus. Diese Posten solltest du auf dem Schirm haben: Ausrüstung (200 € – 500 €): Ein guter Rucksack, Packwürfel, Adapter, Powerbank und viele weitere Kleinigkeiten. Gesundheit (300 € – 600 €): Viele Krankenkassen erstatten Reiseimpfungen, aber du musst oft erst mal in Vorleistung gehen. Dokumente (100 € – 150 €): Neuer Reisepass, internationaler Führerschein und die ersten Visa-Gebühren. Versicherung (ca. 40 € – 70 € pro Monat): Eine Langzeit-Auslandskrankenversicherung ist Pflicht. Der erste Flug (400 € – 800 €): Je nachdem, wo dein Abenteuer startet. So sparst du dein Reisebudget zusammen Geld zu sparen bedeutet oft, für eine gewisse Zeit Prioritäten zu setzen. Hier sind ein paar Tipps, die wirklich funktionieren: Ausgaben tracken: Schreib dir einen Monat lang jede noch so kleine Ausgabe auf. Du wirst staunen, wie viel Geld für Abos, Coffee-to-go oder schnelle Snacks zwischendurch draufgeht. Abos kündigen: Brauchst du wirklich Netflix, Disney+ und das Fitnessstudio, wenn du in sechs Monaten sowieso weg bist? Kündige alles, was du nicht zwingend brauchst. Verkaufen statt Lagern: Geh durch deine Wohnung. Alles, was du nicht mitnimmst und was keinen hohen emotionalen Wert hat, kann weg. Flohmärkte oder Plattformen wie eBay Kleinanzeigen und Vinted füllen die Reisekasse. Dauerauftrag einrichten: Eröffne ein separates Sparkonto und lass am Tag des Gehaltseingangs automatisch eine feste Summe dorthin überweisen. Was nicht auf dem Hauptkonto ist, gibst du auch nicht aus. Der Notfall-Puffer Plane immer einen Puffer ein. Ich empfehle mindestens 2.000 € bis 3.000 € zusätzlich auf einem Konto zu haben, an das du im Notfall rankommst. Sei es für einen spontanen Rückflug, eine Reparatur deines Laptops oder falls du nach der Reise ein paar Wochen brauchst, um wieder einen Job zu finden. Rechne dein Budget lieber etwas großzügiger. Es ist ein mieses Gefühl, die Reise abbrechen zu müssen, nur weil das Geld am Ende nicht mehr reicht.

Schritt 3: Job und Wohnung
Wenn die Route steht und das Geld gespart ist, geht es an den schwierigen Teil: Deine Zelte in Deutschland abzubrechen. Das ist der Moment, in dem die Reise endgültig real wird. Du musst entscheiden, ob du alles kündigst oder dir eine Rückkehroption offenlässt. Was passiert mit deinem Job? Es gibt drei klassische Wege, wie du das Thema Arbeit für eine Weltreise lösen kannst: Sabbatical oder unbezahlter Urlaub: Das ist die sicherste Variante. Du sprichst mit deinem Arbeitgeber über eine Auszeit und hast nach der Rückkehr deinen alten Job sicher. Oft wird das Gehalt vorab angespart und während der Reise anteilig ausgezahlt, damit du sozialversichert bleibst. Kündigung: Wenn du sowieso unzufrieden bist oder absolute Freiheit willst, ist die Kündigung der Weg. Beachte dabei die Kündigungsfrist in deinem Vertrag (meistens drei Monate zum Quartalsende oder Monatsende). Remote arbeiten: Wenn dein Job es zulässt, kannst du als digitaler Nomade reisen. Das erfordert aber viel Disziplin und eine gute Internetverbindung vor Ort. Die Wohnung: Kündigen oder Untervermieten? Deine Wohnung ist meistens der größte Kostenpunkt. Hier hast du zwei Möglichkeiten: Wohnung kündigen: Das spart am meisten Geld und du bist komplett frei. Du musst allerdings deine Möbel irgendwo unterbringen (Keller bei den Eltern, Self-Storage oder alles verkaufen). Untervermieten (Zwischenmiete): Wenn du nach der Reise zurück in deine Wohnung willst, kannst du sie untervermieten. Du brauchst dafür unbedingt die schriftliche Erlaubnis deines Vermieters. Über Portale wie WG-Gesucht findest du meistens schnell jemanden. Den Hausstand verkleinern Eine Weltreise ist die perfekte Chance, um auszumisten. Alles, was du im letzten Jahr nicht benutzt hast, brauchst du wahrscheinlich auch in Zukunft nicht. Verkaufen: Nutze Plattformen wie eBay Kleinanzeigen, Vinted oder lokale Flohmärkte. Das Geld fließt direkt in deine Reisekasse. Verschenken oder Spenden: Kleiderkammern oder soziale Kaufhäuser freuen sich über gut erhaltene Sachen. Einlagern: Behalte nur das, was wirklich einen emotionalen Wert hat oder sehr teuer in der Neuanschaffung wäre. Ein paar Umzugskartons bei Freunden oder den Eltern unterzustellen ist meistens kein Problem. Post und Erreichbarkeit Auch wenn du weg bist, kommt in Deutschland weiter Post an. Du hast zwei Optionen, damit nichts Wichtiges liegen bleibt:

Über mich
Erfahre mehr über mich und meine Reise: Von den ersten Backpacking-Abenteuern bis zu meinem heutigen Leben als Digitale Nomadin!
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